Unsere Öffnungszeiten:
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Samstag9.30 - 13.00

Über uns

Die Genossenschaft Weltoffen-Germering Weltladen eG wurde am 9. Juni 2008 gegründet. Ihr gehört der Weltladen, den sie in der Otto-Wagner-Str. 4-6 mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer betreibt.

Vorstand und Aufsichtsrat der Weltoffen-Germering Weltladen eG

Wollen Sie die Weltoffen-Germering Weltladen eG unterstützen, so können Sie gerne Anteilsscheine zeichnen und bei uns Genosse werden. Hier zum Download die aktuellen Entwürfe der zur Mitgliedschaft erforderlichen Dokumente:


Die Idee des Fair-Trade

Fair Trade - Eine Definition

Als Fairer Handel wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem die Preise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. In der Produktion sollen außerdem internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

[1]Von internationalen Vereinen und Organisationen wurde folgende akzeptierte Definition für fairen Handel verabschiedet:

"Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter - insbesondere in den Ländern des Südens - leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fairhandelsorganisationen (die von Verbrauchern unterstützt werden) sind aktiv damit beschäftigt, die Hersteller zu unterstützen, das Bewusstsein zu steigern und für Veränderungen bei den Regeln und dem Ausüben des konventionellen internationalen Handels zu kämpfen.
Die strategische Absicht des fairen Handels besteht aus folgenden Punkten:

  • Gezielt mit Herstellern und Arbeitern zusammenarbeiten, die an den Rand gedrängt wurden, um sie von einer sehr schwachen Position zu Sicherheit und Autarkie zu bewegen
  • Hersteller und Arbeiter als Teilhaber innerhalb ihrer eigenen Organisationen stärken
  • sich aktiv darum zu bemühen, eine größere Rolle in der globalen Arena zu spielen, um mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel zu erreichen." [2]


Die Fairhandelsbewegung konzentriert sich hauptsächlich auf Waren, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden. Fairer Handel umfasst landwirtschaftliche Erzeugnisse ebenso wie Produkte des traditionellen Handwerks und der Industrie und weitet sich zusehends auf neue Bereiche wie den Tourismus aus. Verkauft werden fair gehandelte Produkte in Bio- und Weltläden sowie in Supermärkten und in der Gastronomie.

Laut der Dachorganisation Fairtrade Labelling Oraganizations International profitieren über 1,4 Millionen Landwirte vom fairen Handel.[1]


Gütesiegel und Zertifizierung

Gütesiegel oder Labels machen Produkte aus Fairem Handel für die Verbraucher als solche erkennbar. Für die Zertifizierung von Produkten und Produzenten und die unabhängige Überprüfung der Einhaltung der Kriterien ist die internationale Dachorganisation Fairtrade Labelling Oraganizations International (FLO) verantwortlich. In ihr sind die nationalen Fairhandelsorganisationen zusammengeschlossen. Das Gütesiegel für Fairen Handel heißt in Deutschland und Österreich Transfair (inzwischen wird in Deutschland auch das internationale "Fairtrade" Siegel - s.o. - verwendet).
Neben den allgemeinen Kriterien - Einhaltung der Menschenrechte und der Konventionen der ILO bezüglich Gewerkschaftsfreiheit, Verbot von Kinderarbeit und Sklaverei in der Produktion, im Gegenzug Zahlung eines festgelegten "fairen" Preises, der die Produktionskosten deckt und die Existenz der Produzenten sichert - sind für die einzelnen Produkte spezifische Kriterien festgelegt, insbesondere in Bezug auf den Anbau und die entsprechende Ökologie. Biologische Landwirtschaft ist bei den meisten Gütesiegeln nicht zwingend vorgeschrieben, obwohl bestimmte Pestizide untersagt sind.

Quellen

[1] Quelle: Wikipedia "Fairer Handel"
[2] European Fair Trade Association. (2006). Definition of Fair Trade URL vom 2. August 2006.